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AKG K 701 Bügel-Kopfhörer

AKG K 701 Bügel-Kopfhörer

  • Testsieger Stereoplay
  • offenes System
  • selbsteinstellendes Kopfband
  • Frequenzbereich 10-39.800Hz
  • 3,5mm Klinkenanschluß, 6,3mm Klinkenanschluß

AKG K 701

Unverb. Preisempf.: EUR 267,98

Preis: EUR 219,00

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  1. Olfan 28. Dezember 2010, 21:10 Uhr

    34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Audio super, Komfort erträglich, 22. März 2009
    Von 
    Rezension bezieht sich auf: AKG K 701 Bügel-Kopfhörer (Zubehör)

    Ich war die letzten fünf Jahre in der glücklichen Position, einen AKG K271 mitbenutzen zu dürfen. Der sehr treue Klang überzeugte mich allgemein von AKG, das sehr geschlossene Design schien aber für mich nicht optimal. Als es nun Zeit wurde, einen eigenen Hörer zu haben, entschied ich mich nach eingehendem Studium diverser Quellen für den K701.

    Pro:
    + Absolut treue Wiedergabe. Hierfür kann es gar nicht genug Sterne geben.
    + Die sehr niedrige Impedanz. KH-Ausgänge sind meist nicht-abschaltbar vorverstärkt, was nur bei sehr hochwertigen Komponenten den Klang nicht verfälscht. Dieser Hörer ist auch am Line-Ausgang noch laut genug und umgeht somit das Problem.
    + Durch das offene Design kann man beim Tragen alles im Raum fast ungehindert weiterhin hören.

    Kontra:
    – Durch das offene Design kann man beim Tragen alles im Raum fast ungehindert weiterhin hören. Ja, das hatten wir schon als Pro, aber ich will darauf hinweisen, daß eine ruhige Hör-Umgebung wichtig ist. Dies ist kein KH für Großraumbüros oder gar die U-Bahn.
    – Der Kopf-Riemen ist nicht glatt, sondern mit Erhebungen versehen, die wohl als Polster dienen sollen. Leider verkleinert sich dadurch die Auflagefläche auf dem Kopf stark, so daß nach einiger Zeit ein zunehmend schmerzhafter Druck bis hin zur buchstäblichen Untragbarkeit entstehen kann.

    Fazit:
    In der Klangtreue nicht zu schlagen, beim Tragekomfort ist allerdings große Vorsicht geboten. Meine Kollegen haben den Druckschmerz sehr unterschiedlich stark bestätigt — Köpfe sind offenbar sehr verschieden empfindlich und dieser Hörer sollte unbedingt anprobiert werden. Ich behelfe mir momentan mit Polsterung der “Polsterung” und plane, den Trageriemen wenden oder ein glattes Stück Leder unternähen zu lassen.

    Trotz des eigentlich Einsatz-verhindernden Komfort-Problems gebe ich nur einen Stern Abzug und kümmere mich selbst um eine Lösung, weil ich einfach nicht glaube, daß ein anderes Modell eine ähnliche Akustik zustandebringt. Allerdings rate ich dringend jedem Interessenten, das Gerät vor dem Kauf ausgiebig (!) zur Probe zu tragen.

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  2. Peter Bilsing “Der Opernfreund” 28. Dezember 2010, 22:00 Uhr

    11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Musik wird wahr, 22. April 2010
    Rezension bezieht sich auf: AKG K 701 Bügel-Kopfhörer (Zubehör)

    AKG K 701 ‘ MUSIK WIRD WAHR – eine kurze total subjektive Bestandsaufnahme

    Absolute Referenz für Leute, die noch hören können, wo also die Flimmerhärchen im Innenohr noch nicht durch allzu dicken Im-Ohr-Disko-Sound geschädigt wurden; solche Schäden sind bekanntlich irreparabel! Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und ist ehrlich wie der Klang. Nimm das Ding in die Hand und schau Dir die Verarbeitung an! Klanglich ist alles, was darüber im absoluten Highend-Bereich liegt meiner Meinung nach beurteilungsmäßig reiner Eklektizismus, weil nur noch pure Labortechnologie der Messinstrumente. Maßstab muß das eigene Ohr sein! Und meine geschulten Ohren haben Augen gemacht! Man kann den Kopfhörer, wie viele schreiben, wirklich nicht im Studio oder Geschäft beurteilen, hier bietet das Internet nicht nur große finanzielle Vorteile, sondern den wahnsinnigen Nutzen ein Hifi-Gerät zuhause testen zu können, wo man es auch später alltäglich verwendet. Das einzige unschlagbare Argument! Hört Euch Eure alten Lieblingsscheiben neu an. Es treten ungehörte Instrumente auf, Balanceverschiebungen, Stimmungen, Schärfe verschwindet, Stimmen erblühen realistischer denn je, neue Klangbilder werden wahr ‘ the sound of music becomes true! Egal ob Klassik oder Rock. That’s it. Bespiele ? ‘ nun denn:

    Atom Heart Mother (Pink Floyd) ‘ die Uralt-Scheibe lebt frisch auf: Goldener Brass, die Hintergrundeffekte verteilen sich auf echte 360 Grad, die Harley hat einen neuen Motor bekommen, Bratsche und Hammondorgel harmonieren himmlischer denn je, achtet auf den trockenen Anschlag der Orgel, bei der ja alles mechanisch lief, das Streichorchester ist präsenter’.wow.

    Twist in my Sobriety (Tanika Tikaram) ‘ nie gehörter trockener Tiefenbass, der Sound wächst über den Kopf hinaus, die Stimme kling noch rauchiger, himmlisch plötzlich die Oboe, schneidend ohne Unaufdringlichkeit plötzlich das Schlagzeugbecken’Wahnsinn.

    Child in time (Deep Purple) ‘ jeder einzelne Klappenanschlag der Hammond-Orgel ist zu hören (plopp plopp plopp), luftig wie nie die Klöppel am Becken, ganz sanft beginnt Gillans Stimme und arbeitet sich langsam nach hinten, plötzlich werden neben dem Schreien endlich die vielen Rhythmusvarianten der Orgel hörbar’.Oldie New World. Tausendmal gehört und plötzlich ist es anders’

    Walkürenritt (Solti & Wiener Philis / Ring Excerpts) ‘ das Feuer brannte nie so direkt und flackernd, obwohl bei der Aufnahme mit Szell (Cleveland Orchestra) die Flöten noch mehr brillieren, aber wenn dann die Tuben einsetzen ertönt eine orgiastische Klang-Fülle, als wäre man live in Bayreuth. Der ganze RING brilliert neu. Für Wagnerfans ist dieser Kopfhörer ein Muß. Ritchie Wagners Hard Rock Classic at it’s Best!

    Bridge over troubled Water (Simon & Garfunkel) ‘ zwar stört immer noch das Rauschen der technisch schlechten Aufnahme, aber die Samtsstimmen der beiden Sänger machen alles wett. Schöner klang es niemals vorher, besser klingen meine 5000-Euro Lautsprecher nicht. Das Piano schwebt förmlich im Raum, wer hörte das Glockenspiel vor ‘Sail on Silver Girl’ je vorher’.zum Dahinschmelzen ohne Ende.

    Benzin (Rammstein) ‘ Von wegen kein Bass! Da geht die Post ab wie nie, endlich höre ich den legendären Deep-Purple- Memory-Schrei im Vorspiel, Sänger Lindemann bekommt ein ganz neues Profil ‘ Klasse! Viele bisher unerhörte Effekte bereichern das Monumentalklanggemälde; überhaupt kling Rammstein plötzlich ehrlicher ‘ genauer in den Nuancen des Gesangs! Trotz subtiler Verzerrung ist alles nun zielgenau ortbar, nichts wird zugedröhnt oder überdeckt, wie bei Billigheadphones und man erkennt wie phantastisch die Tontechniker gearbeitet haben müssen. Respekt im neuen Sound!

    He ain’t heavy, he’s my brother (Hollies) ‘ blitzsauberer Bass, die Harmonica klang nie berauschender ins Ohr und die Stimmen brillieren aufs Schönste. Die Aufnahme klingt wie frisch gewaschen ‘ beachtliches Stereo-Raumbild bei einer nicht digitalen Aufnahme dieses Alters!

    Siegfried Waldweben (Solti & Wiener Philis, Orchester Excerpts) ‘ Wagner kann auch ganz leise und wunderschön daherkommen. Da hält der Klassikfreund die Luft an. Was für ein Raumklang, wie luftig die Streicher, hier wird jedes Instrument auf den Punkt räumlich abgebildet, die Holzbläser sind ein bisher so nie gehörter Traum, Bratschen zum Weinen schön’das ist absolute Klangreferenz. Kein Kopfhörer bot mir bisher solches Klangerlebnis, als säße ich live im Wiener Konzerthaus mitten im Orchester.

    Fazit: 5 Sterne! Soviel Schreiberlinge können ja auch kaum irren,…

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  3. Leslie Richford 28. Dezember 2010, 22:11 Uhr

    89 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Ein echtes Spitzenprodukt!, 3. August 2006
    Von 
    Leslie Richford (Selsingen, Lower Saxony) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      
    (REAL NAME)
      

    Rezension bezieht sich auf: AKG K 701 Bügel-Kopfhörer (Zubehör)

    Das Spitzenprodukt unter den AKG-Kopfhörern! Das Modell K701 erhielt traumhafte Besprechungen in den Zeitschriften “stereo” und “image hifi”, was an sich Empfehlung genug sein dürfte: Jedenfalls langte ich nach einigem – preisbedingten – Zögern zu und wurde wirklich nicht enttäuscht. Obwohl bei derartig hochwertigem Gerät eine Einspielzeit angesagt ist, war von vornherein klar, dass der K701 vor dem Sennheiser HD600 die Nase vorn hat. Das liegt sowohl am Klang als auch am Design. Allein im Hinblick auf den Tragekomfort dürfte der Sennheiser noch die Trümpfe in der Hand haben; das gutaussehende Lederband, das beim AKG K701 oben auf dem Kopf ruht, drückt etwas und wird nach einigen Stunden lästig, jedenfalls wenn man einen so großen Kopf hat wie ich!

    Zur besseren Information hier die “Features”, die AKG an seinem Spitzenmodell preist:
    - Revolutionäre Flachdrahtspulentechnologie für extreme Impuls- und Klangtreue;
    - Variomotion Membran für brillante Höhen und präzise Tiefenwiedergabe;
    - 2-Schicht-Membran für hohe Dynamik und Präsenz;
    - High-Performance Neodym Magnetsystem für minimalste Klangverzerrungen;
    - Echtes Bi-Wiring;
    - Sauerstofffreies (99,99% OFC) High Performance-Kabel;
    - Professioneller 6,33 mm Klinkenstecker (mit 3,5 mm-Adapter, goldbeschichtet);
    - Komfortpolster mit einzigartiger 3-D Form für perfekten Sitz;
    - Gepolstertes Echtlederbügelband;
    - Mitgelieferter Standfuß zur stilvollen Aufbewahrung;
    - Individuell getestet und nummeriert.

    Ich bin reiner Klassik-Hörer; noch nie klangen meine CDs so unangestrengt, so durchsichtig und, was mich wirklich wundert, so räumlich wie über diesen Kopfhörer. Natürlich kann ein Kopfhörer keine Wunder bewirken, man muss sich schon konzentrieren, aber dann bekommt man ein einmalig gutes stereophones Panorama. (Ich schließe meinen K701 entweder an den Kopfhörerausgang meines D/A-Wandlers Benchmark DAC1 oder an meinen Kopfhörerverstärker Lehmann Audio Black Cube Linear an.) Dass, wie auf der amerikanischen Amazon-Seite behauptet, etwas Bass fehlt, konnte ich bisher nicht feststellen; allerdings höre ich wirklich nicht Musik, bei der die Bässe eine starke Rolle spielen. Als Brillenträger merke ich hin und wieder durch Reibung an den Ohrpolstern erzeugte Nebengeräusche, aber nichts, was das Hörvergnügen dauerhaft stören könnte.

    Das Design ist im Großen und Ganzen sehr geglückt: das graue Kabel und die weißen Ohrmuscheln sehen gerade in Verbindung mit silberfarbenem Gerät sehr gut aus. Der Standfuß ist nützlich, aber leider nur aus leichtem, verhältnismäßig billig aussehendem Kunststoff. Der Hörer selbst hingegen macht einen äußerst wertigen Eindruck.

    Auf der entsprechenden amerikanischen Amazon-Seite wird darauf hingewiesen, dass man den K701 weiter aufwerten kann, indem man ein speziell angefertigtes Ersatzkabel der Firma Moon Audio anschließen kann. Das kostet jedoch fast so viel wie der Kopfhörer selbst und dürfte sich nur für äußerste Klangfanatiker lohnen.

    Wer etwas noch Besseres haben will, wird sehr viel mehr Geld ausgeben müssen: Im Bereich der dynamischen Kopfhörer dürfte mit dem K701 das Ende der Fahnenstange erreicht sein.

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